Chinesische Sternzeichen: Die Erdzweige
Die chinesische Astrologie orientiert sich nicht wie die westliche an der Position der Gestirne, sondern benutzt einen philosophisch gedeuteten Kalender. Damit ist die Lehre der Sternzeichen bei den Chinesen eigentlich gar keine Astrologie und die Zeichen heißen auch nicht Sternzeichen, sondern "Erdzweige".
Folgende Elemente sind neben der Philosophie der Suche nach der Harmonie zwischen allen Dingen konstituierende Bestandteile der chinesischen "Astrologie":
Die fünf Elemente Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde.
Das sich ergänzende Prinzip des Yin und Yang aus der Lehre des Daoismus.
Die Astronomie mit 5 Planeten, die je für ein Element stehen:
Der schwarze Merkur für Wasser
Die weiße Venus für Metall
Der rote Mars für Feuer
Der grüne Jupiter für Holz
Der gelbe Saturn für Erde
Die zehn Himmelsstämme oder -zeichen: Die vier Himmelsrichtungen und eine gedachte Mitte für jeweils das weibliche Ying und das männliche Yang.
Und schließlich die zwölf irdischen Zweige, auch Erdzweige genannt, drei Tiere für jede Himmelsrichtung:
1. Osten: Drache (Chen), Hase (Mao), Tiger (Yin)
2. Süden: Ziege (Wi), Pferd (Wu), Schlange (Si)
3. Westen: Hund (Xu), Hahn (You), Affe (Shen)
4. Norden: Büffel (Chou), Ratte (Zi), Schwein (Hai)