Indianische Sternzeichen (Mondkalender)
Die Schamanen der Indianer nennen ihre Art der Astrologie "Erd-Medizin". Mit Medizin ist hier aber nicht nur ärztliche Medizin gemeint, sondern auch Selbstheilung, Träume und Meditation. Einst erkannten die Indianer, dass es eine Verbindung zwischen den natürlichen Kräften der Jahreszeiten, den vier Mondphasen und der Persönlichkeit Neugeborener gibt.
Diese Weltsicht zeigte den Indianern den Energiefluss der Natur und wie man ihn im Rahmen von Selbsterkenntnis nutzen kann, um seinen Charakter weiter zu entwickeln und schließlich zur Reife zu bringen. Denn nur wer stetig lernt und sich fortbildet, hat die Möglichkeit alle wichtigen Zusammenhänge der Welt zu erkennen. Für die Indianer ist der Mensch sehr eng mit der Natur verbunden, weil er mit ihr und in ihr lebt. Sein Geist durchdringt jeden Tag des Lebens die gesamte Natur.
Darum waren die Natur und alle Pflanzen und Tiere darin den Indianern schon immer heilig. Besonders Tiere betrachteten die Indianer als Boten des Geistes, die ihnen in Träumen und auch Wachträumen Mut, Stärke oder Weisheit übermitteln konnten. So haben die Indianer das Erd- oder Medizinrad entwickelt, auf welchem jeder Mensch sein inneres Tier, sein Totem Tier, finden kann. Mit diesem teilt er Stärken, Schwächen und sämtliche Charakterzüge. Sein inneres Tier zu kennen kann einem in Stunden der Verzweiflung neuen Mut geben und gibt Anhaltspunkte sich selbst zu meistern.
Das Medizinrad baut auf den 4 Jahreszeiten auf, von denen jede als Metapher für eine bestimmte Entwicklungsphase des Menschen steht: Der Frühling ist die Kindheit und das neue Leben, der Sommer die Kraft der Jugend und das Wachstum, der Herbst das Erwachsenenalter und die Erfüllung reifen Lebens und der Winter die angesammelte Weisheit und der Lebensabend.
Weiterhin unterteilt das Rad die menschliche Natur in zwölf Persönlichkeitstypen, wobei jeder dieser Typen der Natur einer bestimmten Jahreszeit entspricht, verkörpert durch ein bestimmtes Tier. Dies ist ein Totemtier, welches die Eigenschaften und Charakterzüge des Besitzers am besten zum Ausdruck bringt.
Entdecken sie ihren persönlichen Spiritualismus, finden sie in der Tabelle links ihr Tiertotem und benutzen sie es in Zukunft, um mehr Lebensenergie zur Verfügung zu haben. Bei Stress oder schweren Prüfungen, Kummer oder Leid: Einfach kurz die Augen schließen und das innere Geisttier um Rat fragen. Am besten versucht man das Tier ins als möglichst realistisches Bild ins Bewusstsein zu rufen und lässt es auf sich wirken. Damit ist der Kraftstrom geöffnet.
Tipps zum Thema:
Die Sternzeichen
- Gans (21. Dez. - 19.Jan.)
- Otter (20. Jan. - 18. Feb.)
- Wolf (19. Feb. - 20. März)
- Habicht (21. März - 19. April)
- Biber (20. April - 20. Mai)
- Hirsch (21. Mai - 20. Juni)
- Specht (21. Juni - 21. Juli)
- Lachs (22. Juli - 21. Aug.)
- Bär (22. Aug. - 20. Sep.)
- Rabe (21. Sep. - 21. Okt.)
- Schlange (22. Okt. - 20. Nov.)
- Eule (21. Nov. - 20. Dez.)